Kanadischen Rocky Mountains
von schreiber_01 | 1. Mai 2012
Kein Trekking Ziel verspricht soviel Action und Abwechslung wie die kanadischen Rocky Mountains. Hier erlebt mein einen wahren Outdoor Trekking Spielplatz. Abwechslung ist Programm. Klettern, Kanutrips und Fahrradtouren, alles ist möglich. Im Zeitraum von Juli – September ist man am besten in den Rockys unterwegs, da das Wetter weitestgehend beständig ist. Natürlich hat das auch alles seinen Preis. In der “Saison” ist hier am meisten los. Unzählige Trekker Freunde versammeln sich für den außergewöhnlichen Kick.
Eine Standardausrüstung bestehend aus Trekkingzelt, Trekkingrucksack, Kocher, Trekkingstöcken sollte reichen. Vielleicht sollte man noch warme Sachen einpacken und die Isomatte nicht vergessen, sollte das Wetter einem einen Streich spielen. Trotz der Prognosen sind es halt nur Vorhersagen und wenn der Schnee hereinbricht, wird es kalt, sehr kalt. Die Anreise ist problemlos. Mit dem Flieger geht es nach Calgary. Von da aus geht es weiter bis nach Banff, entweder mit dem Mietwagen oder Bus. Ohne motorisiertes Vehicle ist man jedoch in der späteren Wahl des Trekkingszieles eingeschränkt, da nicht alle Busse zu den Trailheads fahren. Für die Übernachtungsmöglichkeiten im Zelt in den Nationalparks Banff, Jasper, Yoho und Kootenay benötigt man ein “backcountry permit”. Dieses kostet so circa 6 kanadische Dollar pro Kopf. Auch Einkaufsmöglichkeiten sind in Banff und Jasper vorhanden. Alles was das Herz bedarf, kann geworben werden. Denkt daran Campingplätze und Hostels verkaufen üblicherweise keinen Proviant. Daran sollte man schon vorher gedacht haben. Ansonsten endet die Trekking Tour vorzeitig und wer will das schon. Vor gut 3 Jahren hatte ich und eine Gruppe von Freunden einen Trekking Trip durch die kanadischen Rockys gemacht. Es war atmemberaubend. Eindrücke die ich nie vergessen werde. Ich habe zwar noch nie eine Trekking Tour duch Nepal gemacht, jedoch sollen die Abwechslungsmöglichkeiten in keiner Form zu vergleichen sein. Der für alle Trekking Freunde, macht eine Tour durch die kanadischen Rocky Mountains. Ihr werdet es nicht bereuhen.
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Trekkingurlaub, Wer macht denn sowas?
von alex | 18. April 2012
Urlaub ohne Komfort, eine Herausforderung die neue Grenzen erahnen lies. Wo und wie ich also beginnen? Wie plant man eine Trekkingtour und was benötigt man für eine Tour die mich für mehre Monate außerhalb jeglicher Zivilisation festhalten würde?
Auf was würde ich mich hier einlassen, dies sah nicht nach einem Trekkingurlaub aus, wie ihn viele von Euch realisiert haben. Nein hier erwartete mich etwas, was meine kühnsten Vorstellungen in den Schatten stellen würde Reiseberichte über Expeditionen hatte ich oft gelesen und irgendwie hatte mich dies schon als Junge in Bann gezogen. Doch das was mich in den folgenden Monaten erwartete, war mit einer normalen Trekkingtour kaum vergleichbar.
Abseits der normalen Wanderwege, den üblichen Camping konnte ich mit Sicherheit vergessen. Also Trekkingtouren können sicherlich überall auf der Welt gemacht werden und einige Reiseanbieter haben sich hier mit Programmen auf eine Interessengemeinschaft spezialisiert. Doch hat das einen kommerziellen Anstrich für mich und deutet wieder auf eine Kanalisierung hin. Doch der Wille allein genüg nicht um eine Reisetour dieses Ausmaßes zu planen. Alles ist im Endeffekt auch bekanntlich eine Frage des Geldes und wenn auch überall auf der Welt Trekking-Touren gemacht werden können, so steht dennoch im Vordergrund, wie kann ich das finanzieren.
Wer will denn einen bestimmten Kreditrahmen von der Bank in Anspruch nehmen, ich wollte das selbstverständlich nicht. Reisevoraussetzungen auf Pump, nein entspricht nicht meinen Vorstellungen. Also, wo setze ich den Rotstift an. Ich hatte einen guten Zeitrahmen vor mir, der es mir erlaubte zusätzlich Geld einzusparen um die Voraussetzungen starten zukönnen, eine Tour dieses Ausmaßes zu realisieren. Bis Anfang April konnte ich zusätzliche Mittel ersparen, die diese Tour in ein realistisches, greifbares Licht rücken ließen. Was brauche ich garantiert nicht, Fahrrad, Zelt und dicke Winterbekleidung. Nun begann der schwierigste Teil der Planung.
Eine Herausforderung im warsten Sinne des Wortes.
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Trekking – Begriffe, Regeln, Ausruestung und mehr
von admin | 10. April 2012
Trekking ist eine besondere Form des Wanderns (zu Fuß, per Fahrrad und per Kanu), besonders bei abenteuerlustigen Menschen sehr beliebt. Wer wollte schon nicht einmal Indiana Jones spielen und sich auf Expeditionen begeben? Das Gepäck wird selbst die ganze Zeit mitgeführt. Einzigartig beim Trekking ist, die vorhandenen touristischen Infrastrukturen werden gemieden. Das Motto heißt: „Quer durch die Botanik. Back to the rules!“ Abenteuer, körperlicher Einsatz durch die unberührte, natürliche Natur abseits der bestehenden Zivilisation stehen im Vordergrund. Nichts für Warmduscher also. Überlebenskünstler sind gefragt. Eine körperliche Fitness, mentale und geistige Stärke sowie das richtige Verhalten in Notfallsituationen sind überlebensnotwendig. Denken Sie daran, die nächste Zivilisation und rettende Hand kann unter Umständen mehrere hundert Kilometer entfernt sein.
Das Wort Trekking wurde ursprünglich vom Wort trekken (aus dem niederländischen/plattdeutschen) abgeleitet und bedeutet soviel wie etwas ziehen. Für Trekking-Reisen ist die Ausrüstung von besonderer Bedeutung. Ein bequem zu tragender Trekking-Rucksack, ein Trekkingzelt, eine allwetter-taugliche Kleidung, Schlafsack, Isomatte, Kocher samt Brennstoff, für den großen Durst und Hunger, die passende Wasserflasche und Proviant dürfen in keiner Ausrüstung fehlen. Natürlich abhängig von der Wahl Ihres Reiseortes, muss die Ausrüstung individuell angepasst werden. Unter
http://www.camping-papst.de/ finden Sie die passende Trekking-Ausrüstung speziell für Ihr Vorhaben.
Wie in allen Lebenssituation bestehen auch für Trekking-Reisen gewisse Regeln, welche eingehalten werden müssen. Örtliche Gebote und Verbote sollten beachtet werden, damit der Urlaub nicht vorzeitig mit einer Geldstrafe oder schlimmeren endet. Bei Naturschutzgebieten bestehen besondere Regelungen, die es einzuhalten gilt. Das einzige was nach einem Rasten zurückbleiben sollte, sind Ihre Fußspuren… . Andenken in Form von Flora und Fauna sollten vermieden werden. Ihre Eindrücke lassen Ihren Urlaub zu einem unvergesslichen Erlebnis werden.
Entfliehen Sie Ihrem stressigen Berufs-Alltag und schaffen Sie einen erlebnisreichen Ausgleich, den Sie nie in Ihrem Leben vergessen werden. Trekking ist praktisch in jedem Gebiet der Erde möglich. Lernen Sie die unberührte, natürliche Natur kennen. Werden Sie ein Teil von Ihr.
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Expedition zum Mt. Kailash – Teil 4
von schreiber_01 | 4. April 2012
Die Hälfte unserer Trekking Reise war damit schon fast rum. Wir erlebten auf unserem weiteren Weg einen interessanten Canyon, durch den wir klettern und wandern mussten. Schließlich erreichten wir in fast viertausend Metern Höhe einen wunderschönen Aussichtspunkt, von dem aus wir die Ganze Weite Tibets bestaunen konnten. Wir schlugen am Abend unser Camping Lager auf und nächtigten in erholsamer Ruhe.
Am nächsten Tag erreichten wir den ersten Pass auf unserer Trekking Tour. Nicht ganz einfach fiel dort das Klettern und Wandern, wir hatten aber durchweg eine aufregende Aussicht, so wie man sich das beim Trekking wünscht. Wir konnten von oben hinab blicken auf einen großen Fluss und eine kleinere Ortschaft, die wir später auch passierten. Dieser Teil der Tour war für uns einer der schönsten überhaupt, und wir staunten immer wieder über die tolle Natur, die uns auf unserer Reise umgab.
Einen Tag später bauten wir unser Trekkingzelt wieder zusammen und machten uns auf, die nächsten Wanderwege abzulaufen. Ein Stück fuhren wir mit Geländewagen in den nächsten Ort. Dort besichtigten wir das nächste Kloster, was wiederum sehr schön anzusehen war und fanden Unterschlupf in einem Gasthaus. Am Abend unterhielten wir uns mit den anderen Expeditionsteilnehmer über die Reise, das Trekking und das schöne Nepal. Viele teilten unsere Begeisterung. Nach einem heißen Tee ging es dann ins Bett.
Am nächsten Tag hatten wir endlich Blick auf den Kailash, was uns alle sehr begeisterte. Wir fuhren an einen heiligen See und setzten etwas später unsere Tour fort. Es heißt, wer in dem See badet oder von ihm trinkt, kommt ins Paradies. Nach diesem Einblick in die örtliche Kultur ging es mit dem Trekking auch schon weiter. Wir unternahmen ein paar Ausflüge in die Umgebung und kamen unseren Hauptreiseziel immer näher. Es war wirklich eine tolle Zeit. Nördlich besuchten wir einen Aussichtspunkt, von dem aus wir einen guten Überblick über unsere bisherige Trekking Strecke hatten.
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Expedition zum Mt. Kailash – Teil 3
von schreiber_01 | 3. April 2012
Am kommenden Tag wanderten wir fast ganze 3 Kilometer, was wir am Abend auch gut in unseren Füßen und Beinen zu spüren bekamen. Die Lust und Freunde am Trekking verdarb uns das aber ganz und gar nicht. Wir hatten auch am sechsten Tag noch immer Spaß an unserer Expedition und kletterten und wanderten über Hirsefelder zu einem großen Fluss in Nepal. Weiter ging es entlang des Ufers bis wir Kermi erreichten. Unterwegs erspähten wir sogar ein paar heimische Yaks. Unser Trekkingzelt konnten wir diesmal im Rucksack lassen und in einem warem Zimmer auf gemütlichen Betten unterkommen.
Die Tour ging am nächsten Morgen schon weiter. Trekking heißt laufen – und diesmal sogar noch weiter. Ein bisschen über drei Kilometer. Man könnte meinen, es war kein entspannter Urlaub, aber so eine Reise in Tibet, ob nun mit Wanderstock oder auf dem Fahrad, ist wirklich ihr Geld wert.
Am Tag darauf ging es fürwahr stetig auf und ab. Die Berglandschaft machte uns die Wanderung nicht leicht, da wir fürs Trekking aber gut gewappnet waren, konnten wir auch das überstehen. Gott sei Dank spielte das Wetter immer gut mit, sodass wir beim Wandern nie böse überrascht wurden.
Wir konnten am Abend Unterschlupf finden in einem Lager nahe Yalbang. Dort versuchten wir auch etwas von der Sprache aufzuschnappen, was uns aber nicht ganz so gut wie das Trekking gelingen wollte.
Wir hatten am nächsten Tag etwas Muskelkater, aber da mussten wir durch. Wir hatten die Chance, das erste Kloster auf unserem Pilgerweg zu besichtigen, was wirklich sehr imposant und eindrucksvoll war. Mit den Mönchen unterhielten wir uns nicht, sondern machten ziemlich flott weiter mit unseren Trekkingtouren. Ein paar Fotos werden mir immer als Erinnerung dienen. Als nächste Herausforderung stand eine Anhöhe an, die wir bezwingen und hinauf klettern mussten. In dreitausend Metern Höhe schlugen wir in einer Schlucht schließlich unser Lager auf.
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Expedition zum Mt. Kailash – Teil 2
von schreiber_01 | 2. April 2012
Wir buchten diese Trekking Tour relativ früh und wollten uns, nachdem wir im Fernsehen eine Sendung über Trekking gesehen hatte, auch mal an dieser speziellen Wanderung versuchen. Es wurde uns eine Expedition zum Berg Mt. Kailash empfohlen, der im fernöstlichen Tibet liegt. Ganze 30 Tage sollten wir unterwegs sein. Vorab informierten wir uns natürlich, welche Ausrüstung mitzunehmen ist, um beim Campen und Wandern nicht leer dazustehen. Fürs Trekking gibt es spezielle Trekkingrucksäcke und Trekkingzelte. Als wir alles zusammen hatten, ging es eine Woche darauf schließlich los.
Wir flogen ab nach Kathmandu, wo uns unserer Betreuer empfang. Wir kehrten erstmal ins Hotel ein. Mit der Unterkunft hatten wir wirklich Glück. Die Zimmer waren spitze, die Aussicht auf die Landschaft drum herum ebenfalls toll. Bevor wir uns wirklich an die eigentlichen Trekkingtouren machten, aßen wir Abendbrot in einem nepalesischen Restaurant, um uns auf die neue Kultur und Umgebung einzustellen.
Am nächsten Tag spazierten wir zuerst durch die Stadt Patan. Hier schien alles etwas mittelalterlich zu sein, aber sehr schön. Das war noch keine wirkliche Trekking Tour, machte jedoch Spaß. Wir besuchten anschließend das buddhistische Zentrum von Nepal.
Einen Tag später mussten wir uns auch schon gut auf die Wanderung vorbereiten und unsere Ausrüstung fürs Trekking packen, da es in den Südwesten Nepals ging. Wir flogen eine Wele und landeten nahe der indischen Grenze. Hier konnten wir große Weiten erkunden, die Wanderwege zum ersten Mal auf Herz und Nieren prüfen und uns auf den restlichen Urlaub einstimmen. Wir ließen einige Kilometer hinter uns und freuten uns schon auf den nächsten Morgen, wo es früh nach Simikot ging. Die Strecke war relativ flach und keine allzu große Herausforderung beim Trekking. Insgesamt legten wir etwas mehr als 2 Kilometer zurück. Die darauf folgende Nacht verlief ruhig und auch das outdoor Camping machte uns nicht viel aus.
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Expedition zum Mt. Kailash – Teil 1
von schreiber_01 | 1. April 2012
Outdoor Trekking in Nepal für Hart gesottene. Ich habe schon viele Trekkingtouren hinter mich gebracht, dieses Mal ging es nach Asien. Einfaches Wandern und Klettern sind mir meist zu wenig abwechslungsreich, weswegen ich mich zusätzlich für eine Tour mit dem Fahrad entschied. Um dem Lärm und Smog der Städte und Dörfer in dem Land etwas zu entkommen, habe ich mich natürlich gleich am ersten Reisetag auf ins Grün und in die Berge gemacht. Ich war sehr überrascht wie viele Trekker in dieser Zeit unterwegs zu sein scheinen. Viele sind hier auf einer Expedition und haben ihren großen Trekkingrucksack bis aufs äußerste gepackt. Die Wanderwege laden natürlich sehr zum outdoor Trekking ein. Auf meiner Tour kamen mir auch viele Einwohner und Lastentiere entgegen, was das Trekking etwas erschwert. Vor allem Brücken konnten oft nur in eine Richtung überquert werden, es war einfach zu voll und ein zu hohes Aufkommen an Gleichgesinnten. Meine Wanderung brach ich deswegen selbstverständlich nicht ab. Die Wartezeiten waren teilweise störend, insgesamt empfand ich die Landschaft aber sehr beruhigend und faszinierend. 2007 waren in dieser Region laut Information des Reiseführers circa 7000 Trekking Begeisterte unterwegs. Hin und wieder wurde die Strecke etwas unwegsam, doch ich kämpfte mich im Team von Dort zu Dorf, wobei wir an vielen Raststätten vorbeikamen und auch Gebetsmühlen das Gebiet säumten. Dies sei wohl typisch für diese Region. Weiter ging es größtenteils durch Wald, was wenig Probleme beim Wandern machte, sofern man die richtige Ausrüstung hat. Die hatte ich natürlich vorher schon fachgerecht besorgt. Für diese ersten Tests hielt sie auch gut durch. Die ganze Atmosphäre auf der Tour war wirklich unbeschreiblich schön. Die Natur hat mich fasziniert, sodass das Trekking gleich doppelt soviel Spaß machte. Viele Treppen und auf und abs machten meinen Beinen manchmal etwas zu schaffen, aber um sich fit zu halten, war es genau das richtige.
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Erstmal nur ein Trekkingtraum
von alex | 25. März 2012

Unsanft wurde ich von der Stewardesse in die Realität zurückgeholt und ein typisches Essen aus der Bordküche des Flugzeugs wurde mir angeboten. Einen Kaffee wollte ich nicht trinken, also entschied ich mich für einen Orangensaft. Besonderen Geschmack konnte ich dem Lunch nicht abringen, aber irgend etwas musste ich schließlich zu mir nehmen. Hier hatte ich intensives und unverfälschtes Erleben, ein Geschmackserlebnis für Gaumenfreunde. Aber wer weis schon was es auf dem 3-Mast-Segelschoner zu essen geben würde? Vielleicht war ich gezwungen, hauptsächlich Produkte des Meeres in den folgenden Monaten zu genießen?
Noch lagen gut 8 Stunden Flug vor mir und die wollte ich selbstverständlich schlafend verbringen. Also tauchte ich nochmals in die Welt der Träume ein und lies mich treiben. Kein besonderer Ort um zu entspannen, aber vielleicht konnte ich die Schönheiten der Karibik träumend bewundern. Irgendwann wurde ich wach, hauptsächlich durch die Verspannungen der Muskulatur und der Bewegungsenge in der Sitzreihe.
Kurze Auflockerungsübungen halfen mir, die verspannte Muskulatur zu entkrampfen. Also nutzte ich den kurzen Wanderweg zur Bordtoilette und grinste einige der verschlafenden Flugtouristen an, die mir mitfühlend zu nickten. Nun wartete ich auf das intensive, unverfälschte Erleben der baldigen Landung auf dem Airport von Bogota. Endlich erfolgte die Ansage des Flugkapitäns : „Plätze einnehmen, es erfolgt der Landeanflug!“ Ein wirklich wunderbares Gefühl, Kolumbien ich komme!
Die angenehme Außentemperatur in Höhe von 28°C wehten mir entgegen und ein blauer Himmel schien unendlich bis er mit fernen Höhenzügen zu verschmelzen schien. Das rege Flughafentreiben war durch nichts zu unterscheiden, wie anderswo auf der Welt . Fremdartige Sprachfetzen, grelle farbige Uniformen der Betriebsangehörigen deuteten auf regen Betriebsverkehr hin. Die Müdigkeit war zahlreichen Passagieren deutlich anzumerken und jeder kramte seine Papiere hervor, um relativ schnell die Kontrollen passieren zu können.
Doch da hatten wir wohl falsch kalkuliert, denn bei der Einreise wird durch die dortigen Behörden ein Visum ausgestellt.
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Endlich geht es los – Start der Trekkingtour
von alex | 24. März 2012

Endlich war es soweit und mein Abflugtermin stand unmittelbar bevor. Mit dem Zug Leipzig verlief problemlos. Einen gültigen Reisepass hatte ich einige Wochen zuvor beantragt, denn bisher hatte mein Personalausweis für Reisepläne in Europa völlig gereicht. Die Wartezeit auf dem Flughafen vertrieb ich mir mit einigen Kaffees. Die eine unangenehme Nebenwirkung auslösten und mich zwangen ein stilles Örtchen aufzusuchen.
Zwischenzeitlich wurde mein Flug aufgerufen und meine Reisetour konnte ihren Anfang nehmen. Mein Urlaub startete in eine Reiseexpedition, auf die ich mehr als nur gespannt war. Also rutschte ich in meinen Sitz, schloss die Augen und lies alles was ich bisher an Informationen sammeln konnte, Revue passieren.
Die Republik Kolumbien ist der viertgrößte Staat Südamerikas. Die Bergkette der Anden dominiert den westlichen Teil des Landes und unterteilt die Flächen in drei Abschnitte, in die westliche, die zentrale und die östliche Kordillere. Dazwischen fließen die großen Flüsse Cauca und Magdalena in den Atlantischen Ozean. Die Landschaft im Osten ist eher Flach und mit vielen Flüssen durchzogen.
Ein ideales Terrain für Outdoor Trekking Touren, wobei hier selbstverständlich eine völlig andere Trekkinausrüstung benötigt würde. Sicherlich wird es in den größeren Städten auch Möglichkeiten geben, um sich ein Fahrrad für längere Zeit auszuleihen. Gute Landkarten müssen hier selbstverständlich vorhanden sein, um sich orientieren zu können. Ein Land reich an Bergen und Flüssen. Das Klima ist recht unterschiedlich und man findet alle Klimazonen im ganzen Land.
An der Pazifikküste ist das Wetter subtropisch, in den höher gelegenen Tälern ist das Wetter überwiegend gemäßigt. Diese Informationen können Trekkingfans aus diversen Reiseberichten entnehmen und sich entsprecht auf das Vorhaben vorbereiten. Wobei allerdings anzumerken wäre, das die Länge einer Trekking Rucksackreise wenigstens 21 Tage betragen sollte. Also nicht weit fehlt mit der Bemerkung, Trekking-Touren können überall in der Welt gemacht werden.
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Was brauche ich für meine Trekkingtour?
von alex | 19. März 2012
Meine Outdoorausrüstung für dieses Outdoorerlebnis musste intensiv durchdacht werden denn ich wollte perfekt gerüstet sein, alle zu erwartenden Witterungseinflüsse können verheerende Folgen nach sich ziehen. Also nutzte ich sämtliche Literaturquellen um mich mit Informationen auf die bevorstehende Trekkingtour optimal vorzubereiten. Angefangen von vorbeugenden therapeutischen Maßnahmen, bis zu diversen Medikamenten die für Touren dieses Umfanges nötig sind. Impfungen gegen Hepatitis-A, Polio, Diphtherie und Tetanus wurde mir empfohlen.
Gegen, die durch Mücken übertragenen Viruserkrankungen schützen im allgemeinen hautbedeckende Kleidungsstücke sowie vor Ort zu kaufende insektenabweisende Mittel. Die richtige Auswahl der Trekking-Ausrüstung bereitete mir einiges an Kopfzerbrechen, denn für Segeltouren gibt es genug Sicherheitsbestimmungen, die der Eigentümer schon aus eigenen Sicherheitsinteressen realisiert. Ein besonders guten Tipp erhielt ich beim Kauf meiner Ausrüstung.
Eine Wasserdichte Brusttasche für meine persönlichen Papiere wäre von großer Wichtigkeit. Ich belächelte verwundert diesen Rat, setzte ihn jedoch um und es sollte sich viel später beweisen, wie wichtig dieser freundliche Hinweis werden sollte. Am Ziel meiner Exkursion gibt es keine Wanderwege, Campingmöglichkeiten oder die üblichen Urlaubssicherheiten die ich bisher gewohnt war. Was mich demnächst erwarten würde, war unberührte Natur pur. Abseits aller bekannten Trekkingtourstrecken und meine Erwartungen sollten noch weit übertroffen werden.
Das geplante Ziel der Einladung meines Jugendfreundes war nichts anderes als eine Trekkingtour auf seinem 3-Mast-Segelschoner, der irgendwo vor Kolumbien kreuzte und dort auf mich wartete. Die Republik Kolumbien hat als einziger Staat Südamerikas eine Festlandverbindung nach Mittelamerika und besitzt weitere Inseln im Pazifik und in der Karibik. Meine direkten Vorbereitungen auf diese Outdoor Trekking Tour waren abgeschlossen, nun wartete ich nur noch auf meinen Abflugtermin nach Bogota.
Doch vorher musste ich erst einmal von Berlin nach Leipzig düsen, um in den Jet klettern zu können. Meine Aufregung und Spannung auf das bevorstehende Ereignis wurden langsam unerträglich. Hatte ich auch nichts vergessen, sogar den spanischen Sprachführer hatte ich bei mir. Denn Amts- und Landessprache ist Spanisch.
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